Glasklare Zukunft

→ Fensterbau Höning

Für Fensterbau Höning war es im Herbst 2019 Zeit für Erneuerung. Ein kompletter Neubau. Natürlich: Mit viel Glas. Wir durften von Anfang an unsere Ideen und unsere Expertise einbringen. Zu Beginn haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführerebene eine konkrete Analyse der Situation vorgenommen. Eins wurde bei der anschließenden Planung schnell klar: Um die architektonischen und menschlichen Ansprüche in Einklang zu bringen, waren gute Ideen gefragt. 

Design oder nicht sein.

Im gesamten Gebäude herrscht nun eine klare Form- und Farbsprache. Sie wird ergänzt durch Uni-Dekore und auch die Corporate Identity spiegelt sich in der Raum- und Objektgestaltung wieder. Die modernen Möbel, wie Apotheker- oder Cage-Schränke, passen mit ihrem Industrial-Charme perfekt zu Fensterbau Höning.

Glas. Viel Glas.

Logisch: Im Gebäude ist jede Menge Glas verbaut. Auch innen. So kann man von seinem Arbeitsplatz die schöne, große Wiese vor dem Haus sehen, während man von außen einen Einblick in die Geschäftigkeit des Unternehmens bekommt. Und was vorher auf viele kleinteilige Büros verteilt war, findet jetzt Platz in zwei großen Teambüros. Selbst die Geschäftsführung sitzt – durch vier gläserne Elemente abgetrennt – in diesem großen und offenen Arbeitsbereich.

Begegnung, bitte.

Die Mitarbeiter aus der Produktion und der Verwaltung – zuvor zwei auch räumlich voneinander getrennte Bereiche – wurden zusammengeführt. Durch gezielte Raumplanung konnten wir vorgeben, wo man sich trifft. Nämlich vor allem im Pausenbereich, wo andere Kollegen nicht abgelenkt werden können. In der riesigen Küche ist Platz und Zeit für Austausch, Regeneration – und sogar für Events.

Fit for flexibility.

Besonders wichtig war Flexibilität in den Pausenbereichen, den Nebenzonen und vor allem dem Seminarraum. Der soll für Kunden-Events, Betriebsversammlungen, Hausmessen oder Zusammentreffen genutzt werden und muss dementsprechend größentechnisch angepasst werden können. Damit das funktioniert, braucht es zum einen stapelbare Stühle für eine Reihenbestuhlung und zum anderen: flexible Trennwände, um den Raum zu teilen, zu vergrößern oder zu öffnen. Trennwände sehen allerdings meist unschön aus. Hier ist es anders: Durch raffiniert angefertigte Tapeten werden sie sogar zu richtigen Eye-Catchern und öffnen den Raum optisch – auch wenn sie geschlossen sind.

Durch die laufenden Digitalisierungs-Prozesse, wurde zwar weniger Stauraum benötigt als vorher – aber es gab neue Herausforderungen. Da jetzt viele Mitarbeiter zeitweise aus dem Homeoffice arbeiten, benötigt nicht jeder mehr einen eigenen Schreibtisch. Stichwort: Desk Sharing. Also müssen die Schreibtische standardisiert und klug konzipiert sein – auch hinsichtlich Stauraum, Technikintegration und Ergonomie.

Die Besonderheit beim Tresen im Empfangsbereich ist ebenfalls seine Flexibilität und Ergonomie. Wir haben den Tresen durch einen Tischler stabilisieren lassen und nun kann der Tisch davon losgelöst auf die passende Höhe eingestellt werden.

Gut fürs Klima.

Im gesamten Gebäude wurde besonders viel Wert auf nachhaltige Materialien und Wohlfühl-Faktoren gelegt. Viele Echtpflanzen und mit Moos bepflanzte Wände sorgen für ein gutes Raumklima und optimale Luftfeuchtigkeit. Außerdem sorgen sie gleichzeitig für eine bessere Akustik. Das ist bei einem großen Büro und vielen glatten Glasflächen besonders wichtig.

Wir haben unsere Ideen eingebracht und Lösungen gefunden. Haben analysiert, geplant, umgesetzt und die beteiligten Gewerke koordiniert. Fußböden, Wandfarben und Tapeten wurden bei uns bemustert und dann von den Gewerken umgesetzt.

Am Ende dieses Prozesses, im Sommer 2021, ist die Erneuerung geschafft: ein moderner, flexibler und repräsentativer Neubau. Mit viel Glas.


Zeitraum

Sommer 2021

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